Transalp super soft

Transalp super soft

Mühelos Berg-ab über die Alpen? So ganz klappt das noch nicht, aber wir haben uns alle Mühe gegeben, damit es „möglichst flach bergauf geht“! Von Ehrwald, am Fuß der Zugspitze, biken wir in sechs Etappen zum Gardasee. Sehnswertes, Stauneswertes, Köstliches liegt auf unserem Weg: Das Schlosss Fernstein hinter dem Fernpass, wo sich König Ludwig gerne entspannte, davor haben wir schon die Spuren im Weg bestaunt, die sich seit der Römerzeit in den Fels gegraben haben.. Hinter Landeck haben wir die dann, nach geschmeidigem Dahin-rollen auf besten Radwegen, den (einzigen langen) Anstieg in dieser Tourwoche hinauf nach Naudes vor uns. Morgens, frisch ausgeruht, geht es nur knappe 150 Höhenmeter hinauf zum Reschenpass mit herlichem Panorama „See mit Ortler-Gletscher“. Schwupps, sind wir schon über den Alpen-Hauptkamm gebikt! Wir rauschen im Sinkflug hinab nach Glurns, dem malerischen Wehrdorf, machen ein kurze Rundfahrt durch das Dorf, bevor wir auf einen Kaffee einkehren...

 

Danach geht es auf dem Etschtalradweg bis Laas, wo wir am Dorplatz zur Mittagspause einkehren. Sehr malerisch und durchaus abwechslungsreich geht es bis Naturns, wo wir nochmal einen Aufmunterungscafé zu uns nehmen und/oder das berühmte Kirchlein St. Prokulus besuchen, wegen der einzigartigen Fresken „Lachende Kuhherde“ und der „Heilige auf der Schaukel.Meran lockt, vielleicht reiht die Kraft noch zu einem Bummel nach dem Abendessen.

 

Am nächsten Tag geht es flach durch das Etschtal zur Mittagspause ins quirlige Bozen auf den Hauptplatz, mit dem Standbild des Walter-von-der-Vogelweide, (sozusagen eine früh-mittelalterliche DSDS-Celebrity, nur hieß das damals „Minnesänger“). Damit die Kalorien verbrannt werden und die Aussichten auf den berühmten Südtiroler Weinort Tramin locken, geht es nochmal hoch, angenehm auf der alten Bahntrasse. Wir geneißen dann noch mal das flache Tal mit den zu beiden Seiten steil aufragenden Felsflanken.

 

Am nächsten Morgen haben wir eine sehr kurze Etappe vor uns, mittags sind wir schon in Trento, hier lockt der Bummel durch die Stadt, die Cafés und eine besonders bemerkenswwerte Eisdiele. Die Stadt ist voller prächtiger Paläste aus der Blütezit des mittelalterlichen Handels. Durch diese Stadt gingen alle Handelsrouten. Der letzte Biketag bringt uns nach Rovereto und zum leichten Anstieg hinauf zu unserem letzten „Pass“ bevor der Gardasee unter uns liegt: Geschafft! 8 Tage, 6 Biketage. Gesamt ca. 360 km , + 2.900hm, –3.800tm.

Tourenverlauf

Tag 1 Anreise
Indivduelle Anreise ins Starthotel in Ehrwald, 18:00 Begrüßung und Knnenlernen der Teilnehmer, anschl. Gemeinsames Abendessen. Die Anreise am Vorabend der Tour hilft beim Stress-Abbau. In Ruhe kann man alles vorbereiten: So kann der Aktiv-Urlaub beginnen! Ü/F/Abendessen

Tag 2 Ehrwald > Landeck
Wir werden die nächsten Tage auf der Route der „Via Claudia“ Richtung Gardasse biken. Über Schotterwege, ruhige Nebenstraßen und Radwege (mit einem kurzen Trailabschnitt hinter dem Fernpass) geht es über Imst (Mittagspause) nach Landeck. Hotel Ü/F/Abendessen.
∑ ca. 58km +650hm, –860t.

Tag 3 Landeck >Nauders
Auf den Radwegen der Via Claudia folgen wir jetzt dem Inn flussaufwärts. Richtung Schweiz. Wir fahren auf der neuen Bikeroute hinauf zum Sperrwerk Finstermünz und weiter hoch zu unserem Hotel in Nauders. Wer beim Anstieg geschwitzt hat, ( auch die anderen) bekommt seine Bikekleidung hier als Service gewaschen. Hotel Ü/F/Abendessen.

∑ ca. 55km, +1.000 hm, –440tm.

Tag 4 Nauders > Meran
Von der Länge ist der heutige Tag eine kleine Herausforderung, aber es geht fast nur bergab. Nun, zu Anfang geht es erst mal „eben bergan“ zum Reschenpass auf Radwegen abseits des Verkehrs. Die Passhöhe ist wirklich schnell erreicht und wir blicken staunend hinüber zum Ortler-Massiv. Der Hauptkamm ist überrschritten, es geht hinab zum berühmten Fotomotiv des „Kirchturms im See“ und der gar nicht so lustigen Geschichte dahinter. Hinab nach Glurns ( Kaffee) nach Laas,, wo der berühmte „Weiße Marmor“ abgebaut wird, an Naturns vorbei hinab nach Meran, der Stadt mit „Sissi-Flair“.Hotel Ü/F/Abendessen.
∑ ca. 95 km +450hm, –1.500t.

Tag 5 Meran > Kurtinig
Auch heute begleiten uns wieder die Apfelplantagen Südtirols. Auf feinen Wegen, Strässchen und Radlwegen erreichen wir Mittags Bozen, machen hier Pause und flanieren mit den Bikes durch die Gassen der Stadt. Dann geht es gemächlich auf der Bahntrasse nach Tramin und danach hinunter und weiter bis fast zum Ende des Etschtales zur Salurner Klause. Hotel Ü/F/Abendessen.
∑ ca. 75km +560hm, – 600tm

Tag 6 Kurtinig > Trento
Heute ist fast schon ein „Ferientag“ auf dem Bike. Trento lockt. Mittags sind wir da! Kuchen! Eis! Hotel Ü/F/Abendessen.
∑ ca.36 km +90hm, –115tm

Tag 7 Trento > Torbole, Gardasee
Wir verlassen Trento auf dem Etsch-Radweg, alles wirkt schon „südlicher. Von Rovereto geht es auf einem sehr schön angelegten Radweg zur letzten Höhe vor dem Gardasee. Dann stehen wir auch schon oben am Fort in Nago, tief unter uns glitzert der See! Hotel Ü/F/
∑ ca. 45 km +180hm, –300tm

Tag 8 Rückreise
Rücktransport zum Start. Am Morgen gegen 8:30 treffen wir unseren Shuttlebus und lassen uns bequem zuckfahren. Ankunft – je nach Verkehrslage – zwischen 13.00 und 14:00 Uhr.

Leistungen
:
7 Übernachtungen in 3*** Hotels mit Frühstück im Doppelzimmer.
6 Abendessen
Gepäcktransport
Rücktransport im lizenzierten Bus
Erfahrener Simply Out Tour-Guide

Anspruch

8 Tage, 6 Biketage Gesamt ca. 360 km , + 2.900hm, –3.800tm
Konditionell und technisch einfacher Alpencross für Biker mit weniger Erfahrung mit einzigartigen Naturerlebnissen.

***** Technik (Flowtrails S0-S1)
***** Kondition
***** Natur

Hinweise
Tour wird durchgeführt bei mehr als 5 Teilnehmern. Selbstanreise zum Starthotel mit Parkmöglichkeiten.

0,00 €